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Besuch am
Ben Nevis

Mixedklettern
in Schottland

Reisevorbereitungen

Zwei Tage vor unserer Abreise nach Schottland waren mein Freund Ralf Weber und ich noch an der Breitwandfluh. Wir kletterten “Metro”. Nach dem Abseilen kurz vor drei Uhr entschlossen wir den angebrochenen Nachmittag noch zu nutzen und stiegen in das “Crack Baby” ein. 2,5 Stunden später beendeten wir die letzte Seillänge.

Die HIghlands

Doch nun zu den Highlands: Wer das Gehen nicht scheucht und wem Regen und Schnee nicht ausmacht. Wer gerne Mixed klettert mit ausschließlich selber gelegten Zwischensicherungen und Ständen … für den ist der Ben Nevis ein Muss!

Und wer sich gerne für Patagonien vorbereiten möchte, das ist der ideale Ort dafür. Wie auch das Wetter ist die Eisbeschaffenheit in den Mixed Klettergebieten sehr ähnlich. Begeistert sind wir (Stephan Rouss, Michi Wärthl, Thomas Senf, Mario und Dani Arnold und ich) jedenfalls wieder von Schottland, den Highlands zurück gekehrt.


   

Geklettert haben wir in den 10 Tagen am Ben Nevis, in den Cairgroves und am Glen Coe. Verschiedenste Touren, von den Klassikern bis zu den schwierigeren Mixed-Touren waren dabei.

Und da bin ich gleicher Meinung wie Dani Arnold und Ines Papert. Ich bin mit sehr viel Respekt nach Schottland gereist und der ist nicht weniger geworden. Es ist unglaublich, wie viele schwere Routen es gibt, alle ohne Bohrhaken. Ich finde es sehr wichtig, dass wir Kletterer die Ethik akzeptieren und respektieren.

Und was man sich da sicher auch nicht entgehen lasen darf: Ein Besuch in einem schottischen “Untergrund Pub”. So hart wie die Schotten im nassen Wetter unterwegs sind, so hart geben Sie es sich dann auch mit dem Whisky. Wie beim klettern: mit Stil und Ethik; nicht schnell aber ausdauernd!